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Ort |
Prappach (Wüstung) |
| Gemeinde | Haßfurt |
| Kataster-Nr. | HAS_HA_01 |
| Literaturhinweise |
Hock 1934, S. 50–52 Müller 2025, S. 137–138 |
| Denkmalnummer | D-6-5929-0008 |
| Koordinaten | |
| Kategorie | Erdstall wahrscheinlich |
| Fotos | (keine) |
| Zeichnung | siehe unten |
Erdstall Prappach (Wüstung) - Stadt Haßfurt - Landkreis Haßberge
Südlich der Ortschaft Prappach wurde im Jahr 1933 auf freiem Feld ein Erdstall entdeckt, nachdem beim Pflügen dort ein Einsturz erfolgt war. In diesem Bereich lag einst die ursprüngliche Siedlung Prappach, die im Hochmittelalter aufgegeben worden war. Weil keine spätere oberirdische Bebauung vorlag, konnte man Hoffnung auf einen weitgehend originalen Zustand der Anlage haben.
Die heutige Ortschaft Prappach; am unteren Bildrand liegt der Bereich des Bodendenkmals (rot markiert), in dem der Erdstall 1933 gefunden wurde.
Datenquelle: Geoportal Bayern 2025.
Hock 1834, S. 50, 51, 52.
Hock 1934, Abb. 4a, S. 51.
Hock 1934, Abb. 4b, S. 52.
In seinem Artikel von 1934 analysierte Georg Hock auch ein im Erdstall gefundenes Keramikgefäß und datierte es nach ausführlicher Diskussion ins 13. Jahrhundert.
Hock 1934, Ausschnitt aus Tafel V.
Literatur:
Hock 1934: Georg Hock, Erdställe in Mainfranken. In: Bayerische Vorgeschichtsblätter Heft 12, 1934, S. 42–54.
Müller 2025: Martin Müller, Die Erdställe Nordwestbayerns − Zusammenstellung und Einordnung. In: Der Erdstall 51, 2025, S. 128–148.
Martin Müller
12.2025