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Ort |
Neuhofen |
| Gemeinde | Postmünster |
| Kataster-Nr. | PAN_PO_01 |
| Literaturhinweise |
Zeitungsbericht ca. 1953 |
| Erforschung | Arndt |
| Koordinaten | 48.45583, 12.84419 |
| Kategorie | Erdstall wahrscheinlich |
| Haversath, Heft 14 | rechts der Donau |
| Fotos | keine Fotos bekannt |
| Zeichnung | keine Zeichnung bekannt |
Erdstall Neuhofen, Gde. Postmünster: Lkr. Rottal-Inn
Der Erdstall Neuhofen ist auf der Grundlage eines Gespräches mit Ernst Attenberger aus Neuhofen etwa 2019 erstmals in Erscheinung getreten.
„Etwa 1953 hat man im Sand eine Kalkgrube für des neue Leichenhaus einen Gang entdeckt. Man ist mit der Kerze die
Leiter runter gestiegen. Die Kerze konnte man in eine Nische stellen. Der Gang war rundbogig h=80 cm b=60cm.“
Die Lage, wo der Einstieg war, konnte mir Ernst Attenberger genau beschreiben.
Die exponierte Lage direkt an einer Kirche ließ den Schluss zu, dass das Gangteil ein Erdstallfragment war.
Bei der Durcharbeit von Unterlagen, die mir Elmar Grimbs aus denen des Leopold Weinzierl übergab, konnte ich einen
Zeitungsbericht diesem Neuhofen, Gde. Postmünster eindeutig zuordnen. Im Zeitungsbericht ist präzise dieser
Gang beschrieben.
Pflugbeil weist auf den Sitz eines Edelgeschlecht ab dem Jahr 1130 und auf Karteneinträge bei Apian hin.
Wikipedia nennt um 1130 den Henricus de Niunhofen.
Interessant auch die Gangrichtung zur Gaststätte Schoberkeller, nach Aicha zum Anwesen Kagerl und zum Bauernhof Hinterburg.
Diese vermuteten, jedoch nie auffindbaren Hinweise auf lange Gänge deuten auf weitere Erdställe hin.
Besonders interessant ist, dass, den neueren Erkenntnissen folgend, davon auszugehen ist, dass die Lage des Erdstalls im
Zusammenhang mit einer Turmhügelburg steht.
Historische Karte
Geländemodell
Topographische Karte
Zeitungsausschnitt ca. 1953
Ausschnitt Karte Apian 1568